Seltenerdvorkommen im sächsischen Storkwitz wird weiter erkundet. 

China dominiert die Förderung Seltener Erden, das ist hinlänglich bekannt. Doch Vorkommen dieser Rohstoffe gibt es auch hierzulande, so im sächsischen Storkwitz. Schon seit DDR-Zeiten bekannt, fanden dort in den 2010er Jahren neue Probebohrungen statt. Der geringe Erzgehalt, die komplexe Geologie und das damalige Preisumfeld ließen eine Förderung damals nicht wirtschaftlich erscheinen. Das Münchener Unternehmen Hades wagt jetzt einen neuen Anlauf. Das Start-up hat nach eigenen Angaben vom sächsischen Oberbergamt das exklusive Recht erhalten, das Vorkommen weiter zu untersuchen. 

Hades setzt dabei auf neue Ansätze: Ein selbst entwickelter Laserbohrer soll den Zugang zum tief liegenden Erzkörper beschleunigen und die Bohrkosten deutlich senken. Die Seltenen Erden sollen anschließend möglichst mittels In-situ-Laugung direkt im Untergrund gelöst und an die Oberfläche gepumpt werden, wodurch sich größere Eingriffe in die Erdoberfläche vermeiden ließen. Ob sich das Verfahren für die geologischen Bedingungen in Storkwitz eignet, muss das Unternehmen allerdings erst noch nachweisen, bisher wurde die Technologie nur unter Laborbedingungen getestet. 

Die weitere Exploration ist laut Unternehmen für 2027 geplant, der Abbau für 2029.

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