Ein neuer Fünfjahresplan sieht bis 2030 Recyclingziele für Batterien, Metallschrott sowie Solar- und Windkraftkomponenten vor. Auch die Metallproduktion soll umweltfreundlicher werden.
China will bis 2030 das Recycling von ausgedienten Batterien, Metallschrott und Komponenten von Solar- und Windkraftanlagen deutlich ausbauen. Das sieht der am 31. Juli veröffentlichte Fünfjahresplan für eine grüne und kohlenstoffarme Industrieentwicklung vor. Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie nennt darin konkrete Mengenziele und weitere Vorgaben für eine umweltfreundlichere Metallproduktion.
Bis 2030 sollen jährlich mehr als eine Million Tonnen ausgedienter Antriebsbatterien verwertet werden. Die daraus zurückgewonnenen Metalle wie Lithium, Kobalt und Nickel sollen dann zehn bis 15 Prozent des Rohstoffbedarfs der Antriebsbatterieproduktion decken. Dafür will China bestehende Verwertungskapazitäten modernisieren und die gesamte Wertschöpfungskette stärker überwachen.
Weitere Ziele betreffen die Kreislaufnutzung wichtiger Sekundärrohstoffe. Sie soll von 380 Millionen Tonnen im Jahr 2025 auf 510 Millionen Tonnen im Jahr 2030 steigen. Für recycelte Nichteisenmetalle sieht der Plan eine Jahresproduktion von 25 Millionen Tonnen vor. Bei Stahlschrott sollen jährlich 300 Millionen Tonnen zurückgewonnen und verwertet werden.
Auch für ausgediente Komponenten von Solar- und Windkraftanlagen wurden Vorgaben festgelegt: Bis 2030 sollen jährlich rund 80.000 Tonnen Photovoltaikmodule und 170.000 Tonnen Rotorblätter von Windkraftanlagen verwertet werden. Darüber hinaus soll die Herstellung von Stahl und Nichteisenmetallen umweltfreundlicher werden, etwa durch den verstärkten Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien in der Elektrolytaluminiumproduktion.
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