Rohstoffe werden politischer und beide Nationen stellen Finanzmittel bereit.
Australien und Japan haben sich auf eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit verständigt, die auch den Rohstoffsektor umfassen soll. Premierminister Anthony Albanese und seine japanische Amtskollegin Sanae Takaichi haben dazu am heutigen Montag in Canberra mehrere Statements veröffentlicht. Darin genannt sind diejenigen Projekte, die bei der Versorgung Japans mit kritischen Elementen eine besondere Rolle einnehmen könnten.
Neben dem Seltenerdkonzern Lynas sind hier Produzenten von unter anderem Gallium und Magnesium genannt, die überwiegend bereits mit japanischen Firmen kooperieren. Japan und Australien hatten 2022 bereits eine Rohstoffpartnerschaft geschlossen, die jetzt intensiviert wird, unter anderem durch einen besseren Informationsaustausch, vor allem aber durch eine finanzielle Unterstützung für strategische Projekte.
Tokio intensiviert derzeit seine Bemühungen zum Aufbau neuer Lieferketten für kritische Rohstoffe, ein Vorhaben, das durch die im Januar von China verschärften Exportauflagen für Dual-Use-Güter mit Ziel Japan zusätzlich an Dringlichkeit gewonnen hat.
Australien strebt unterdessen eine deutlich stärkere Position in globalen Liefernetzwerken an und kann damit zugleich die westliche Versorgung mit Seltenen Erden und anderen Rohstoffen verbessern.
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