Die Ausfuhren der Hightech-Komponenten sind im vergangenen Monat moderat gesunken, lagen aber weiterhin deutlich über dem Vorjahresniveau.

Chinas Export von Seltenerdmagneten ist im Mai zurückgegangen, wie die neuesten Zahlen der Zollverwaltung zeigen. Waren es im April noch 5.126 Tonnen, wurden im Mai nur 4.730 Tonnen verzeichnet, was einem Rückgang von rund acht Prozent entspricht.

Die wichtigsten Empfänger waren im Mai Deutschland, Südkorea, die USA, Vietnam und Indien. Damit blieben die zentralen Absatzmärkte weitgehend dieselben wie im April.

Trotz des Rückgangs im Monatsvergleich liegt die Menge deutlich über dem Vorjahreszeitraum. Im Mai 2025 hatte China lediglich 1.238 Tonnen exportiert. Hintergrund waren die Anfang April 2025 eingeführten Exportkontrollen für bestimmte Seltene Erden, darunter Dysprosium und Terbium, die für Hochleistungsmagneten in Elektrofahrzeugen, Windkraftanlagen und moderner Elektronik essenziell sind. Infolge der neuen Ausfuhrkontrollen kam es teils monatelang zu verzögerten Lieferungen, unter anderem, weil Exporteure zusätzliche Nachweise zur Zusammensetzung der  Magnete erbringen mussten.

Chinas Export von Seltenerdmagneten in den vergangenen Monaten
Chinas Export von Seltenerdmagneten in den vergangenen Monaten

Photo: iStock/MAGNIFIER