Nikkei zufolge sollen bis zu 250 Millionen US-Dollar bereitgestellt werden. 

Im vergangenen April gab es erste Hinweise auf eine Kooperation Japans mit Frankreich beim Aufbau von Lieferketten für Seltene Erden. Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtet, werden die Pläne nun konkreter. Nikkei zufolge steht dabei eine gemeinsame Investition in das französische Unternehmen Caremag im Mittelpunkt. Demnach wollen Frankreich, die japanische Rohstoffagentur JOGMEC und das Unternehmen Iwatani  umgerechnet bis zu 250 Millionen US-Dollar in eine Recyclinganlage investieren, die Seltene Erden aus Quellen wie gebrauchten Brennstoffzellen zurückgewinnt. Ab Anfang 2027 soll dort unter anderem Dysprosium produziert werden. Ein Teil dieserProduktion sei für Japan vorgesehen und könnte laut Nikkei rund ein Fünftel des dortigen Bedarfs decken.  

Frankreich will sich international als Standort für die Aufbereitung von Seltenen Erden etablieren und kann dabei auf langjährige Expertise und heimische Unternehmen wie Solvay oder Carester setzen. Das Land ist jedoch auf Importe angewiesen; entsprechend wichtig können Sekundärquellen wie das Recycling sein.  

Auch in anderen Bereichen wie der Raumfahrt ist eine engere Zusammenarbeit der beiden Staaten geplant, wie Japans Premierministerin Sanae Takaichi betont. 

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